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Über Perfektionismus und warum 80% oft auch zum Ziel führen

  • 7undpflanzig
  • 15. Nov. 2022
  • 2 Min. Lesezeit

Wenn ich zwei Charaktereigenschaften von mir nennen sollte, die ich nicht so toll finde, wären es meine Ungeduld und mein Perfektionismus.

- Zwei Eigenschaften, die mir in der Kombi gleich doppelt nicht guttun.


„Perfektion ist das Ende“ ‑ Exler, Georg‑Wilhelm



Woher kommt eigentlich unser Perfektionismus und wieso ist es uns so wichtig „perfekt“ zu sein? Gerade auf Social Media ist Perfektionismus ein großes Thema. Man vergleicht sich ständig – da ist jemand größer, kleiner, sportlicher, begabter, lustiger, schöner … die Schleife ist endlos. Folglich sind wir nie „genug“, denn da draußen gibt es immer jemanden, der irgendetwas besser kann. Die gute Nachricht: Social Media kann uns auch helfen. Trete doch mit der Person in Kontakt, spreche Dein Lob aus und Deine Bewunderung. Das tut zum 1. Mal sehr gut auf der anderen Seite und kann auch Dich anregen. Denn so kommst Du in den Austausch, vielleicht kann Dich die andere Person motivieren, Dir helfen und am Ende kannst auch Du vielleicht bald den Kopfstand, Aquarell malen oder 5 Kilometer am Stück laufen. Wer Angst hat Fehler zu machen, traut sich nicht, etwas Neues auszuprobieren – wir schieben es auf oder lassen es gleich ganz. Vielleicht kennst Du ja das Pareto‑Prinzip ‑ bzw die 80‑20‑Regel? Sie besagt, dass in den meisten Fällen 20 Prozent des Gesamtaufwands ausreichen, um 80 Prozent Zufriedenheit zu erreichen ‑ die restlichen 20 Prozent bis zum Erreichen von Perfektion erfordern 80 Prozent des Aufwands. - Perfektion ist ein super Antreiber, wenn wir uns bewusst machen, dass es selten ein Ende gibt. Wenn etwas perfekt ist, ist der Prozess der Entwicklung beendet – und wir befinden uns in einer ständigen Entwicklung. Unser ganzes Leben ist eine Entwicklung. Wenn wir immer alles perfekt machen würden, würden wir nichts lernen. Wir lernen durch den Weg zum Ziel, durch unsere Fehler und genau das ist es ja, was zählt.





"When you stop expecting people to be perfect, you can like them for who they are." ‑ Donald Miller


 
 
 

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